Auf drei Dächern des bestehenden Hallenkomplexes wurde eine Photovoltaikanlage von insgesamt 7200 qm errichtet. Zur Ausführungen kamen geneigte und flache Solarmodule. Die geneigten Module wurden mit einer Unterkonstruktion und zusätzlicher Ballastierung ausgebildet.
Bei den Hallen handelt es sich um Stahlbetonbauten mit Spannbetonbindern von bis zu 35 m Länge. Die Dachein-
deckungen bestehen aus Stahl- oder Aluminiumtrapez-
blechen.
Abseits der Hallen wurde außerdem ein schwenkbares Solarsegel mit einer Fläche von 24 qm errichtet.
Das bau|werk Ingenieurbüro hat die Tragreserven der bestehenden Hallenkonstruktionen ermittelt und die Systeme der verschiedenen Modulanbieter daraufhin überprüft. Die Aufstellung der Module wurde in Abstimmung mit den planenden Energiebüros unter den Aspekten der Energieeffizienz und der Statik optimiert.
Bei der Kontrolle der Systemstatiken des Anbieters und deren Anwendung auf die örtlichen Gegebenheiten wurden Bauherr und Planer beratend unterstützt.